Nachrichten aus der Stadt Brandenburg an der Havel - Brandenburger Webportal | Havelstadt.de

  1. Schweigeminute: Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt

    Verwaltung will sich beteiligen und ruft auf

    Den gemeinsamen Aufruf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt unterstützt die Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel und schließt sich dem an, wie es aus dem Rathaus zu erfahren ist.

    Oberbürgermeisterin und Personalrat haben sich darauf verständigt, dass am 23. Februar 2012 um 12.00 Uhr eine Schweigeminute in der Stadtverwaltung eingelegt wird. „Damit wollen wir beispielgebend für alle anderen Arbeitgeber sein und ein Signal gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistische Gewalt setzen", sagte Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU).

  2. Konstituierende Sitzung der Kreissynode des Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg

    Mit einem Festgottesdienst unter Mitwirkung der Pröpstin Friederike von Kirchbach begann am Samstag die erste Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg (EKMB) in der Klosterkirche in Lehnin

    tmb IMG 3478Klosterkirche in Lehnin Foto: ZimmerAuf der anschließenden Tagung im Altenhilfezentrum auf dem Klostergelände überbrachten unter anderem Landtagspräsident Gunter Fritsch, Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann und Generalsuperintendentin des Sprengels Potsdam, Heilgard Asmus, Grußworte. Die konstituierende Sitzung der Kreissynode war durch viele Wahlakte gekennzeichnet. Die 65 Synodalen (Mitglieder) wählten einstimmig Stefan Köhler-Apel zum Vorsitzenden der Kreissynode. Zu seinen Stellvertretern wurden Michael Hagen (Präses im Kirchenkreis Beelitz-Treuenbrietzen) und Joachim Damus (Präses im Kirchenkreis Brandenburg) gewählt. Die Wahlen erfolgten für 2 Jahre bis 2014, um anschließend in dem regulären 6 Jahresrhythmus einzusteigen. Damit besteht das Präsidium aus Vertretern der drei fusionierten Kirchkreise.

  3. Stifte sammeln für die Umwelt

    Ausrangierte Stifte können noch einem guten Zweck dienen und die Spendenkasse des Naturschutzzentrums Krugpark aufbessern helfen

    Schreibgeräte und Korrekturmittel sind Hilfsmittel, die täglich in verschiedenen Organisationen wie Büros, Schulen, Kindergärten, Universitäten, Vereinen aber auch in privaten Haushalten verwendet und genutzt werden. Sind diese verbraucht, gelangen sie in den Müll. Jedes Jahr werden Millionen Schreibgeräte einfach weggeworfen - wertvolle Stoffe, die dem Abfall zugeführt werden.

  4. Neuer Chefarzt im Asklepios

    Priv.-Doz. Dr. Dr. Michael Rapp ist Spezialist für seelische Erkrankungen im Alter

    tmb MichaelRappFoto: FachklinikDie Klinik für Gerontopsychiatrie des Asklepios Fachklinikums Brandenburg hat einen neuen Chefarzt. Seit 9. Februar 2012 leitet Priv.-Doz. Dr. Dr. Michael Rapp den Bereich des Fachklinikums, in dem seelische Erkrankungen älterer Menschen (ab ca. 60 Jahre) behandelt werden. Michael Rapp ist Doktor der Medizin und der Psychologie. Einen Teil seiner Ausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie absolvierte er in New York. An der Charité Berlin baute Priv.-Doz. Dr. Dr. Rapp ein Gerontopsychiatrisches Zentrum mit auf, an dessen Spitze er bis zu seinem Wechsel nach Brandenburg stand. Der 41-Jährige widmet sich seit vielen Jahren intensiv der Erforschung altersspezifischer psychischer Erkrankungen sowie der Versorgungsforschung vor dem Hintergrund einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung.

    „Brandenburg ist eine Modellregion für ganz Deutschland. Schon jetzt liegt das Land mit einem Anteil von etwa 28 Prozent über 60-Jähriger an der Bevölkerung über dem Bundesdurchschnitt; bis 2020 wird der Anteil der über 60-Jährigen auf über ein Drittel der Bevölkerung ansteigen. Medizinische Versorgungsstrukturen, die in anderen Teilen Deutschlands erst in 10 Jahren entstehen werden, müssen wir hier viel früher entwickeln. Es ist höchste Zeit", sagt Priv.-Doz. Dr. Dr. Michael Rapp. Die Mitgestaltung dieses Prozesses reizt ihn so sehr, dass er seinen beruflichen Mittelpunkt aus dem Ballungsraum Berlin nach Brandenburg verlegt hat.

  5. Weiterführung der Arbeiten zur Umfeldgestaltung des Hauptbahnhofs

    Sperrung der stadteinwärtige Richtungsfahrbahn in Höhe des Bahnhofsvorplatzes ab 22.02.2012 bis 30.04.2012

    Der zuständige Beigeordnete Michael Brandt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Baumaßnahmen: „Die Umgestaltung unseres Bahnhofes ist eine der größten Infrastrukturmaßnahmen in Vorbereitung der Bundesgartenschau 2015. Nach langer Diskussion haben wir einen gesamtstädtischen Konsens gefunden. Jetzt wird der erste Teil der Bundesstraße B 1 / B102 erneuert. Natürlich sind die Bauarbeiten auch mit Einschränkungen und Behinderungen verbunden. Ich bitte alle Verkehrsteilnehmer um Geduld. Seitens der Verwaltung wird alles unternommen, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich ausfallen zu lassen."